Der Dalmatiner

Was ist der Dalmatiner überhaupt für ein Hund?

Der Dalmatiner ist ein Menschenhund. Er nimmt starken Bezug mit seinem Besitzer auf und ist somit leicht erziehbar. Er geniesst den Auslauf und braucht ihn auch! Dalmatiner sind Laufhunde! Also ideale Begleiter für jeden Sportler, Jogger und Fahrradfahrer. Zuhause können sie vom Schmuser bis zum Wohnungsflitzer alles sein. Bei uns schlafen sie viel, rekeln sich und kommen erst dann in Fahrt wenn sie die Leinen sehen und das klimpern der Karabiner hören. Natürlich gibt es Tage an denen sich alle verkriechen weil es draußen einfach unerträglich ist. Da knabbert man dann lieber an einem Ohr!

Das Verhalten des Dalmatiners hängt stark von seinem Besitzer ab sowie von seiner Linie. Ares hat seine Vorfahren in skandinavisch - englischen Linien. Er ist ein liebevoller ruhiger Typ der das Rudel souverän anführt.

 

Wir sind überzeugt davon das diese Linien die Dalmatiner typischten sind im Vergleich zu anderen europäischen Linien. Diese Rasse ist eine der mensch -und tierfreundlichsten überhaupt. Unsere Dalmis verstehen sich problemlos mit unseren Katzen und auch draußen, egal ob Pferd oder Schaf. Gerade deshalb haben diese Linie das ausgewogenste und freundlichste Wesen, frei von Ängstlichkeit, Nervosität und Aggressionen.

Unsere Match hingegen ist ein wahrer Athlet. Wo Ares nicht mehr kann legt sie noch einen Spurt hin. Mit ihr fahre ich viel Fahrrad. Dabei entfaltet sich ihr Temperament: Sie flitzt wie verrückt umher, stöbert, springt über Gräben und taucht durch Pfützen. Dann hält sie an und schaut nach mir - und weiter gehts!

Kaum war sie aus Schweden bei uns, stürmte sie sich in Getümmel! Sie apportiert auch gerne, ist sehr lernfähig, daß sie beim Flyball bewies.

Und wie Ares kuschelt sie gerne egal ob mit Lilly, Jeannine oder Ares.

 

Wir erleben immer wieder, dass manchen Aspekten zuviel oder zu wenig Wichtigkeit gegeben werden oder einfach zu kleinlich gesehen werden.

Der Dalmi sollte frei von jeglicher Angst und übermässiger Angressivität sein, doch sollte man bedenken, daß er als “Coach Dog” die Kutsche, das Gepäck und zuhause die Pferde und die Stallung bewachte. So hat er einen gewissen (gesunden) Wachinstinkt. Schließlich ist der Gesamtbild wichtig, nicht nur einzelne ausgeklammerte Details eines Hundes.

Wir sind persönlich für einen starken, robusten Dalmatiner, sowie er in den Skandinavischen Ländern bekannt ist. Vielleicht würde er auch dann keinen so schlechten Ruf haben, wie es momentan in Deutschland der Fall ist. Es sollte mehr auf den Charackter wert gelegt werden als nur auf optische Eigenschaften. Denn was ist ein Zahnfehler gegenüber einem potenziellen Angstbeißer?

Hier auch zu meinem Lieblingswort Agressivität:

Was ist Aggressivität? Die Agressivität ist die innere Bereitschaft eines Lebewesens zur Ausführung aggressiven Verhaltens. D.h. das erst Schlüsselreize erfolgen müssen um dieses Verhalten auszulösen. Die dann ausgelöste Aggression hat dann das Ziel das andere Lebewesen zu verletzen oder zu schädigen.

Somit bedeutet Aggressivität nur das es eine Bereitschaft für oben genanntes Verhalten gibt. Und diese Bereitschaft hat jeder Mensch und viele Lebewesen, der Mensch ist sogar das aggressivste Lebewesen dieser Erde. Es ist biologisch gesehen ein normales Verhalten und wird auf Hunde bezogen völlig falsch interpretiert und negativ belastet!

Also wenn wir diesen Satz hören: Der Hund ist aggressiv, bezweifle ich das die meisten Menschen wirklich wissen was sie da sagen. Und unsere Antwort lautet: Sind wir das nicht alle?!

Fazit : Jeder Hund ist aggressiv und das ist normal

 

 

 

 

 

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